Christian Bader

| Allgemein

Seit wann bist Du als Verantwortlicher beim Gipfeltreffen mit dabei?

  • „Ich bin vom allerersten Moment mit dabei und das mit voller Leidenschaft und Herzblut. Wenn ihr eine Jahreszahl wollt, dann war es im Jahr 2015, als wir mit dem Symposium losgelegt haben.“

Wie oder durch was bist Du damals dazu gekommen?

  • „Das war im Herbst 2014 und eigentlich aus purer Not geboren. Das Team der Oberallgäuer Rettungsdiensteinsatzleiter, in dem ich bin, wollte damals einen Kongress besuchen, um sich fortzubilden. Das ist laut dem Bayerischen Innenministerium für Organisatorische Leiter so vorgesehen, sogar in einer Fortbildungsrichtlinie festgehalten. Allerdings haben wir kein einziges derartiges Forum in Deutschland finden können. Da haben wir kurzerhand beschlossen, selbst einen Kongress bzw. ein Symposium zu veranstalten. Wir hatten für den Herbst 2015 eh geplant, unser 20-jähriges Bestehen zu feiern, und ein langjähriger Kollege wurde auch noch verabschiedet. Das war also ein idealer Anlass. Und weil das erste Gipfeltreffen der Einsatzleiter anschließend ein voller Erfolg war und wir viele positive Rückmeldungen bekommen haben, haben wir es einfach über die Jahre fortgeführt.“

Was ist das Tolle an der Arbeit im Team Gipfeltreffen?

  • „Die Freundschaft, die uns verbindet. Über die Zeit haben sich aus ehemaligen Kollegen einfach Freunde entwickelt. Wir kommen aus unterschiedlichen beruflichen und privaten Bereichen, haben verschiedene Lebensläufe und Prägungen, aber wir haben alle zusammen durch die Bank weg das gleiche Ziel. Deshalb tragen wir (bis auf den Thorsten) zwar keine Brillen, aber unsere Vision ist dennoch dieselbe.“

Was motiviert Dich bei deiner Arbeit?

  • „Wenn Du die Tätigkeit beim Gipfeltreffen als Arbeit bezeichnest, dann muss ich da gleich widersprechen. Selbst die Tätigkeit als Einsatzleiter ist für mich keine Arbeit, obwohl es für viele sicherlich von außen betrachtet so scheint. Aber es ist ein ehrenamtliches Engagement hier in der Region. Jeder macht das, was er am besten kann, und da ich beruflich tagtäglich organisiere und nicht Fußball spiele, kann ich eben hier meine Fähigkeiten und Stärken am besten einsetzen. Die größte Motivation wird mir ohnehin durch meine Mitmenschen vermittelt und zwar lokal, regional und überregional. Ein Zitat ist mir da immer besonders im Kopf. Es stammt von Marcus Da Gloria Martins, dem Pressesprecher vom Polizeipräsidium München, der in der Fernsehsendung „Hart aber fair“ im Jahr 2016 folgendes gesagt hat: „Es gibt in diesem Land, ganz unabhängig welches Ärmelwappen sie tragen, eine ganze Menge Menschen, die sich viele viele Gedanken darum machen, wie man das Thema Sicherheit nach vorne bringen kann!“. Für mich ist es eine richtige Freude und auch Ehre zusammen mit dem Team Gipfeltreffen zu den Menschen gehören zu dürfen, die das Thema Sicherheit nach vorne bringen.“

Was machst Du in deiner Freizeit am liebsten?

  • „Wenn das Wetter passt, dann findest du mich mit meinem Gleitschirm in den Allgäuer Bergen. Es gibt nichts Schöneres, als einen Berg zu erklimmen und dann hinunter zu fliegen.“

Bei welcher Musik kannst Du gut abschalten?

  • „Hmmmh, gar nicht so einfach. Das kann beim Steiner-Standkonzert die Blasmusik sein, aber auch am Sonntagvormittag der RSA-Frühschoppen im Radio. Generell höre ich alles von A wie ABBA bis Z wie Zappa. Welche Musik es dann am Ende ist, kommt schlichtweg auf die Situation an. Und da abschalten eh was sehr Vielfältiges ist, kann ich ja nicht verraten, was ich dabei für Musik höre!“
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